Veranstaltungsreihe „45 Jahre JUZ – 45 Jahre extrem demokratisch!“

Hier die Links zu den kommenden Veranstaltungen. Alle wichtige Infos findet ihr dort!

17.05.2018 / 19:30 Uhr:
Die Rolle der Bundesanwaltschaft im Münchener NSU-Prozess‘ – Vortrag und Diskussion mit Isabella Greif und Fritz Burschel

27.05.18/ 13 Uhr:
„Linksextremismus“ als wirkmächtiger politischer Kampfbegriff

27.05.18/ 18:30 Uhr:
Vortrag zur Geschichte der Jugendzentrumsbewegung

31.05.18 / 16 Uhr:
NSU-Komplex und Antisemitismus 2.0 – Oder: Möglichkeiten und Herausforderungen politischer Allianzen

05.06.2018 / 19:30 Uhr:
Zwei jüdische Perspektiven auf die Protestbewegungen rund um 1968 – Ein Podiumsgespräch mit Wolfgang Seibert und Esther Dischereit, moderiert von Johannes Spohr

07.06.2018 / 19:30 Uhr:
Demokratieschutz als Staatsschutz – der Feind steht links

Reihe45

Programmheft zur JUZ-Geburtstagsreihe

Hier das Faltblatt zur inhaltlichen Reihe des JUZ Geburtstags!
Programm 45 Jahre JUZ

45 Jahre JUZ! – 45 Jahre extrem demokratisch!
Eine Veranstaltungsreihe zur Feier des JUZ, gegen Extremismustheorie-Quatsch und Law-and-Order-Gedöns!

Im Dezember 2017 hat die CDU-Fraktion im Mannheimer Gemeinderat mit zwei Anträgen zur den Haushaltsverhandlungen versucht, unser Jugendzentrum in Selbstverwaltung ‚Friedrich Dürr‘ (JUZ) als „Zentrum linksextremistischen Treibens“ zu diffamieren und zu schließen. 
Uns hat dieser Angriff bewusst gemacht, wie plötzlich durch autoritäre Kräfte etwas in Frage gestellt werden kann, was für uns selbstverständlich schien. Diese ‚Selbstverständlichkeit‘ ist Resultat eines politischen Kampfes, der in den frühen 1970er Jahren begann. Die politischen Entstehungsbedingungen, in denen damals für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum gekämpft wurde, waren der heutigen politischen Situation in Mannheim nicht unähnlich. Noch im Juni 1972 erklärte der zuständige Sozial-Bürgermeister Mannheims, Dr. Hans Martini, dass er der Entstehung eines selbstverwalteten Jugendzentrums keine Chance gebe. Seiner Meinung nach war die betreibende Gruppe des letzten, bis dahin noch existierenden, Jugendtreffs in der Innenstadt, des ‚Domizils‘, „sehr nach links abgerutscht“ und lag „außerhalb der demokratischen Parteien“. Damals hat die Geschichte Hans Martini eines Besseren belehrt. Im Jahr 1973 wurde das JUZ gegründet. Während zu jener Zeit jedoch die politischen Kräfteverhältnisse erstmals seit der Gründung der BRD nach links zu kippen begannen, deuten heute alle globalen wie nationalen Anzeichen darauf hin, dass die damals erkämpften Freiräume in absehbarer Zukunft nach und nach geschlossen werden. Wir haben es mit einem gesellschaftlichen Backlash ziemlich genau 50 Jahre nach den ’68ern‘ zu tun. Wir verstehen die Geschehnisse rund um die versuchte Schließung des JUZ daher vor dem Hintergrund dieses beängstigenden gesamtgesellschaftlichen Erstarkens rechter Einstellungen und autoritärer Politik. Die willkürlichen Anschuldigungen unter Bezug auf politisch instrumentalisierte Kampfbegriffe (‚Linksextremismus‘) und Ereignisse (‚G20-Proteste‘) in den CDU-Anträgen haben uns dazu veranlasst, nochmal etwas genauer hinzuschauen. Mit der Veranstaltungsreihe zum 45-jährigen Jubiläum des JUZ beleuchten wir den Komplex rund um Extremismustheorie-Quatsch und Law-and-Order-Gedöns. Ihr seid eingeladen mitzumachen!

#JUZbleibt

Wir von INPUT-Mannheim/Heidelberg solidarisieren uns mit dem JUZ-Friedrich Dürr! Hier unsere Soli-Erlärung, in der wir auch auf die an uns gerichteten Vorwürfe der CDU in ihrem Antrag eingehen. Keinen Tag ohne selbstverwaltetes JUZ!
SOLI-ERKLÄRUNG => Soli_JUZ

JUZ bleibt!

JUZ bleibt!
Die CDU-Mannheim hat einen Antrag in die Etatverhandlungen für den Haushalt eingereicht, der zum Ziel hat die Zuschüsse für das JUZ sowie unsere Mietbefreiung ersatzlos zu streichen.
Diese Verhandlungen sind schon nächste Woche. Wir haben wenig Zeit, aber die richtigen Argumente.
Wir werden um unser JUZ kämpfen und versuchen durch eine Öffentliche Mobilisierung von Menschen, die Solidarität zeigen wollen und durch direkte Ansprache der Stadträt_innen diesen Antrag zu stoppen.
Zeigt euch solidarisch. Mannheim ist nur mit JUZ bunt!
Mehr Infos auf juz-mannheim.de
JUZ

Podiumsdiskussion: Was ist Solidarität?

Podiumsdiskussion „Was ist Solidarität?“
Für die Abschlussveranstaltung unserer Reihe zum Begriff der Solidarität, haben wir verschiedene Gruppen aus Mann-heim zu einer Podiumsdiskussion ein-geladen.
Nachdem wir „Solidarität“ in den vergangene Veranstaltungen bereits aus einzelnen Blickwinkeln betrachtet haben, wollen wir jetzt gemeinsam heraus-finden, was der Begriff für linke Gruppen in Mannheim bedeutet, die ganz unter-schiedliche Arbeitsfelder bedienen.
Auf dem Podium werden Vertreter*innen des Wohnprojekts SWK, der Roten Hilfe, der Interventionistischen Linken, von Feminist Action Mannheim und der FAU Platz nehmen, um mit uns zu diskutieren.
Was verstehen die einzelnen Gruppen unter Solidarität? Wie wirkt sich ihr Verständnis auf ihre politische Praxis aus? Gibt es einen gemeinsamen Nenner bezüglich Solidarität? Existiert eine solidarische Praxis unter den Gruppen, bzw. wie könnte diese aussehen?
Also, kommt vorbei und diskutiert mit!

Do. 07.12.2017 / 20 Uhr
JUZ-Mannheim
(Käthe-Kollwitz-Str. 2-4)
*Mit Essen von der Vokü!*

Abschlusspodium